Krafttraining verletzt Gelenke?

Viele Leute behaupten, dass Krafttraining die Gelenke auf Dauer verletzt und meiden deshalb die Hanteln. An dieser Stelle muss ich sagen: Krafttraining verletzt die Gelenke nicht! Durch regelmäßiges Training passt sich der Körper an das Training an. Nicht nur das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Muskelgruppen und die Zusammenarbeit der Muskelfasern innerhalb eines einzelnen Muskels, sondern auch die Koordination verbessert sich stark. Außerdem wird das Herz-Kreislaufsystem. Auch die Kapazität für Energiesubstrate innerhalb der Muskeln erhöht sich, sowie die Anzahl der Mitochondrien (versorgen Zellen mit Energie) erhöht sich. Nicht zuletzt steigen auch die Muskelkraft und die gesamte muskuläre Arbeit. Doch was hat das alles nun mit den Gelenken zu tun? Gelenke gehören zum passiven Bewegungssystem. Durch das Krafttraining und die damit verbundenen Prozesse wird es verbessert: Gelenkknorpel verstärken sich, Knochen werden stärker mineralisiert, es lagert sich mehr Wasser in den Gelenken ein und die Elastizität, als auch die Widerstandsfähigkeit verbessert sich. Somit profitieren die Gelenke von Krafttraining und werden sogar geschützt. Dennoch kommt es oft zu Gelenkschäden im Kraftsport. Der Grund: die Trainierenden! Schuld ist nicht das Krafttraining an sich. Schuld sind die Trainierenden, die die Übungen falsch ausführen, zu viel Gewicht verwenden und dadurch die Gelenke stark beanspruchen und somit langfristig schädigen. Auch andere Faktoren, wie z.B. ein Training ohne Aufwärmen  können die Gelenke beanspruchen und auf Dauer verletzen. Deshalb muss beim Kraftsport unbedingt auf eine saubere Ausführung geachtet werden!


Fazit: Krafttraining schädigt die Gelenke nicht, sondern schützt sie sogar. Gelenksverletzungen entstehen nur durch falsche Ausführung der Übungen, zu hoch gewählte Gewichte usw.!